Qtum bereitet sich mit neuer Testnet-Veranstaltung auf harte Mainnet-Gabel vor

Qtum schloss einen Testnet Hard Fork ab, bevor es seinen Mainnet Hard Fork startete.

Proof-of-Stake, oder PoS, blockchain Qtum hat erfolgreich eine harte Gabelung seines Testnetzes in Vorbereitung auf die Einführung seines Mainnet Hard Fork abgeschlossen.

Laut einer Erklärung, die an Cointelegraph geschickt wurde, ging das Upgrade am 29. Juni im Testnetz bei Block 625.000 live. Mit dieser Veranstaltung wurde laut Bitcoin Circuit das Offline-Pfählen in Qtum offiziell eingeführt.
Der Mainnet Hard Fork soll im August oder bei Block 680.000 stattfinden.

Die Testnet-Veranstaltung, die am 6. Juli beginnen soll, ist die letzte Phase, bevor Qtum seinen Mainnet Hard Fork einführt. Dies wird voraussichtlich am 28. August 2020 oder auf Blockhöhe 680.000 geschehen.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung behauptet Qtum, dass mehr als 300 Netzwerkteilnehmer fast 1.000 QTUM durch Abstecken verdient haben.

Einzelheiten zum Unternehmen:

„Das Offline-Pfählen ist eine der bisher größten Änderungen des Qtum-Protokolls. Bisher erlaubte Qtum das Proof-of-Stake-Konsensabsteckung nur von Online-Knoten, die die Blockkette sichern und betreiben. Infolgedessen konnten QTUM-Inhaber, die keinen vollständigen Knoten betreiben wollten, Sicherheitsbedenken hatten oder Schwierigkeiten hatten, die Ressourcen- und Leistungsanforderungen zu erfüllen, nicht an der Absteckung teilnehmen.

Patrick Dai, Mitbegründer von Qtum, sagte, dass ein Testnet Stake-a-Thon Blockketten-Enthusiasten die Chance gibt, sich mit Konzepten wie Super Stakers, Adressdelegation und „wie einfach es sein kann, am Konsens eines globalen Netzwerks teilzunehmen“ vertraut zu machen. Er fügte auch hinzu:

„Dies wird die Gemeinschaft in die Lage versetzen, die gleichen Aufgaben in einer realistischen Umgebung zu übernehmen, wenn Ende August der Mainnet Hard Fork in Betrieb geht und damit das Offline-Pfählen in das Qtum-Ökosystem gebracht wird.

Demokratisierung und Sicherung des Netzwerks

Qtum stellt fest, dass die Offline-Absteckung dazu beitragen wird, die Beteiligung am Absteckungsprozess zu erhöhen. Dies wird dazu beitragen, das Netzwerk zu demokratisieren und es verteilter und sicherer zu machen.

Cointelegraph berichtete zuvor, dass Qtum am 27. Oktober 2019 seine erste harte Abspaltung durchmachte. Diese Abspaltung fand bei Block 466.000 statt, wodurch das Qtum-Netzwerk laut Bitcoin Circuit aufgerüstet wurde, um eine Reihe wichtiger Funktionen freizuschalten, darunter intelligente Verträge und Verbesserungen der Blockabstände.

Wilshire Phoenix möchte einen Bitcoin-Rohstoff-Trust lancieren, der ähnlich strukturiert ist wie Grayscale.

WisdomTree schlug einen Rohstoff-ETF vor, der eine 5%ige Zuteilung an BTC hat.

Das institutionelle Interesse an Bitcoin besteht nach wie vor, und diese Gelder könnten dazu beitragen, weitere Kapitalzuflüsse an die BTC zu erhalten.

Es gibt nun zwei neue Versuche, ein börsengehandeltes Bitcoin-Produkt von der SEC genehmigen zu lassen. Doch im Gegensatz zu früheren Versuchen der ETF verfolgen die vorgeschlagenen Fonds einen regulierungsfreundlichen Ansatz.

Institutionen zielen auf Bitcoin

Der Blockbuster 2020 von Grayscale hat das institutionelle Interesse an Bitcoin erneuert. Da Grayscales Multi-Crypto-Treuhandgeschäft mit einem absurden Aufschlag gehandelt wird, gibt es von Seiten der amerikanischen Investoren eine Nachfrage nach börsengehandelten Bitcoin-Produkten.

WisdomTree und Wilshire Phoenix versuchen, frische börsengehandelte Produkte von der SEC genehmigen zu lassen. Wilshire Phoenix ist in der Bitcoin-Gemeinschaft für seine früheren Versuche bekannt, eine Bitcoin ETF genehmigt zu bekommen.

Diesmal hat der Vermögensverwalter einen etwas regulierungsfreundlicheren Plan ausgearbeitet.

Anstatt einer ETF versucht Wilshire Phoenix, einen Bitcoin Commodity Trust zu gründen. Damit würde Wilshire gegen den 4 Milliarden Dollar schweren BTC-Trust von Grayscale antreten.

Auf der anderen Seite strebt WisdomTree eine ETF an, aber wieder einmal mit einer regulierungsfreundlichen Wendung.

Anstelle eines „out and out“ Bitcoin ETFs wird WisdomTree nur 5% des Gesamtfonds der BTC zuweisen. Der Rest verteilt sich auf Energie, Metalle und Agrarrohstoffe, berichtete Coindesk. Der Fonds wird als Rohstoffstrategiefonds kategorisiert werden.

Wertangebot von Bitcoin stark angewachsen

Die Klassifizierung von Bitcoin lehnt sich an die eines Rohstoffs an, wobei sich die US-Regulierungsbehörden darauf geeinigt haben, dass es in den Zuständigkeitsbereich der Commodities and Futures Trading Commission (CFTC) fallen sollte. In gewisser Weise ist die Ergänzung dieses Portfolios durch die BTC also sinnvoll, insbesondere für Regulierungsbehörden.

Von den ETF-Vorschlägen, die von der SEC rundheraus abgelehnt wurden, bis hin zum weltweit leistungsstärksten Hedgefonds, der mit Bitcoin-Futures handelt, hat der digitale Vermögenswert in nur zwei Jahren einen weiten Weg zurückgelegt.

Auch das institutionelle Narrativ wird von Tag zu Tag stärker. Die Bitcoin-Futures und -Optionen von CME haben im Jahr 2020 ein rasantes Wachstum erlebt. Mehrere Oldtimer, wie Paul Tudor Jones und Robert Kiyosaki, haben das Wertangebot von Bitcoin schätzen gelernt.

Und obwohl Bitcoin seit März 2020 eine hohe Korrelation zu Aktien aufweist und damit kämpft, seinem Status als sichere Anlage gerecht zu werden, sehen die Anleger Bitcoin angesichts der Wirtschaftslage nach wie vor als lohnende Investition an.