Wilshire Phoenix möchte einen Bitcoin-Rohstoff-Trust lancieren, der ähnlich strukturiert ist wie Grayscale.

WisdomTree schlug einen Rohstoff-ETF vor, der eine 5%ige Zuteilung an BTC hat.

Das institutionelle Interesse an Bitcoin besteht nach wie vor, und diese Gelder könnten dazu beitragen, weitere Kapitalzuflüsse an die BTC zu erhalten.

Es gibt nun zwei neue Versuche, ein börsengehandeltes Bitcoin-Produkt von der SEC genehmigen zu lassen. Doch im Gegensatz zu früheren Versuchen der ETF verfolgen die vorgeschlagenen Fonds einen regulierungsfreundlichen Ansatz.

Institutionen zielen auf Bitcoin

Der Blockbuster 2020 von Grayscale hat das institutionelle Interesse an Bitcoin erneuert. Da Grayscales Multi-Crypto-Treuhandgeschäft mit einem absurden Aufschlag gehandelt wird, gibt es von Seiten der amerikanischen Investoren eine Nachfrage nach börsengehandelten Bitcoin-Produkten.

WisdomTree und Wilshire Phoenix versuchen, frische börsengehandelte Produkte von der SEC genehmigen zu lassen. Wilshire Phoenix ist in der Bitcoin-Gemeinschaft für seine früheren Versuche bekannt, eine Bitcoin ETF genehmigt zu bekommen.

Diesmal hat der Vermögensverwalter einen etwas regulierungsfreundlicheren Plan ausgearbeitet.

Anstatt einer ETF versucht Wilshire Phoenix, einen Bitcoin Commodity Trust zu gründen. Damit würde Wilshire gegen den 4 Milliarden Dollar schweren BTC-Trust von Grayscale antreten.

Auf der anderen Seite strebt WisdomTree eine ETF an, aber wieder einmal mit einer regulierungsfreundlichen Wendung.

Anstelle eines „out and out“ Bitcoin ETFs wird WisdomTree nur 5% des Gesamtfonds der BTC zuweisen. Der Rest verteilt sich auf Energie, Metalle und Agrarrohstoffe, berichtete Coindesk. Der Fonds wird als Rohstoffstrategiefonds kategorisiert werden.

Wertangebot von Bitcoin stark angewachsen

Die Klassifizierung von Bitcoin lehnt sich an die eines Rohstoffs an, wobei sich die US-Regulierungsbehörden darauf geeinigt haben, dass es in den Zuständigkeitsbereich der Commodities and Futures Trading Commission (CFTC) fallen sollte. In gewisser Weise ist die Ergänzung dieses Portfolios durch die BTC also sinnvoll, insbesondere für Regulierungsbehörden.

Von den ETF-Vorschlägen, die von der SEC rundheraus abgelehnt wurden, bis hin zum weltweit leistungsstärksten Hedgefonds, der mit Bitcoin-Futures handelt, hat der digitale Vermögenswert in nur zwei Jahren einen weiten Weg zurückgelegt.

Auch das institutionelle Narrativ wird von Tag zu Tag stärker. Die Bitcoin-Futures und -Optionen von CME haben im Jahr 2020 ein rasantes Wachstum erlebt. Mehrere Oldtimer, wie Paul Tudor Jones und Robert Kiyosaki, haben das Wertangebot von Bitcoin schätzen gelernt.

Und obwohl Bitcoin seit März 2020 eine hohe Korrelation zu Aktien aufweist und damit kämpft, seinem Status als sichere Anlage gerecht zu werden, sehen die Anleger Bitcoin angesichts der Wirtschaftslage nach wie vor als lohnende Investition an.

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